PRAXIS-BAUSTEINE was ist das?

»PRAXISBAUSTEIN« für die berufliche Bildung für Menschen mit Behinderungen

Für wen ist das?

PRAXIS-BAUSTEIN ist der Name für
verschiedene Lehrpläne in der beruflichen Bildung.
Wenn jemand einen Beruf lernt, nennen wir das Ausbildung.
Dazu gibt es einen Lehrplan.

Die Praxis-Bausteine sind für Menschen mit Behinderungen.
Sie helfen bei der Ausbildung für einen Beruf.
Menschen lernen etwas über die Arbeit.

Die Praxis-Bausteine werden eingesetzt in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Die Abkürzung für die Werkstätten ist WfbM.
Noch können das nicht alle Werkstätten.
Die Werkstätten werden extra dafür ausgewählt.
Und sie müssen beweisen, dass sie PRAXIS-BAUSTEIN können.

PRAXIS-BAUSTEIN wurde in Sachsen ausgedacht.


Was ist das?

Für die Praxis-Bausteine haben wir Berufe ausgesucht.
Die Berufe sind alle bekannt.
Es gibt für diese Berufe eine anerkannte Ausbildung.

Die Inhalte der Ausbildungen haben wir uns genau angesehen.
Und wir haben überlegt:
- Welche Aufgaben können auch Menschen mit Behinderungen gut machen.
- Wie können die Aufgaben gut gelernt werden.

Dann haben wir Pläne für die berufliche Bildung geschrieben.

Jede Werkstatt unterrichtet den gleichen Inhalt.
Menschen mit Behinderungen können entscheiden,
welche berufliche Bildung sie machen wollen.

Wenn Sie die berufliche Bildung gut beenden, bekommen Sie dafür eine Urkunde.
Die Urkunde nennen wir Zertifikat.
Die Urkunde kommt von der Handwerks-Kammer oder von der Industrie- und Handels-Kammer.
Beide Kammern sind wichtige Stellen.

Mit der Urkunde können Sie zeigen:
Das habe ich gelernt.
Sie haben bessere Aussichten in der Zukunft.
Sie finden damit besser eine Arbeit in einer Firma.
Oder Sie finden den passenden Platz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.
Der Arbeitsplatz in der Werkstatt passt dann gut zu Ihren Fähigkeiten.


Welche Praxisfelder gibt es?

Die Bausteine gibt es für 11 Bereiche.
Jeder Bereich hat etwas mit Bildung für einen anerkannten Beruf zu tun.

Die Bereiche sind:

– Küche und Bedienen von Gästen
Zum Bedienen von Gästen sagen wir auch Service.
– Reinigung
– Wäscherei
– Näherei
– Medien-Gestaltung
In der Medien-Gestaltung stellen Sie Texte und Bilder zusammen.
Die Texte und Bilder werden dann gedruckt.
Oder es gibt sie nur für den Computer.
Die Texte und Bilder werden auch am Computer bearbeitet.
– Büro-Dienstleistung
Hier werden Arbeiten gemacht, die für ein Büro wichtig sind.
Zum Beispiel telefonieren, Ablage oder Briefe verschicken.
– Lager, Logistik und Verpackung
Logistik ist ein schweres Wort.
Mit Logistik ist die gut geplante Lagerung von Sachen gemeint.
Oder die gut geplante Zusendung der Sachen zu den Kunden.
– Montage
In der Montage bauen Sie einzelne Teile zusammen.
– Bearbeitung von Holz
– Bearbeitung von Metall
– Keramik
Das sind Sachen, die oft aus Ton gemacht werden


Alle Praxisbausteine haben 3 Teile.
Die Teile sind:
– Teil A
– Teil B
– Teil C.

Teil A ist der allgemeine Teil.
Der Teil ist für alle 11 Bereiche gleich.
Darum muss der Teil auch nur 1 Mal gemacht werden.

Teil B ist der Teil für den Berufs-Bereich.
Dieser Teil muss in jedem Berufs-Bereich 1 Mal gemacht werden.
Wenn Sie einen anderen Berufs-Bereich aussuchen,
müssen Sie den Teil B neu machen.

Teil C ist der spezielle Bereich für einen PRAXIS-BAUSTEIN.
In dem Teil lernen Sie

– Grundlagen,
– Vorbereitung,
– Durchführung,
– Nachbereitung.


Welche Werkstätten dürfen Praxis-Bausteine unterrichten?

Alle Werkstätten dürfen mit den Inhalten
der Praxis-Bausteine unterrichten.
Aber nicht alle Werkstätten machen alle 11 Bereiche.

Wenn Sie die Ausbildung gut beenden,
bekommen Sie dafür eine Urkunde.
Die Urkunde nennen wir Zertifikat.
Die Urkunde kommt von der Handwerks-Kammer
oder von der Industrie- und Handels-Kammer.
Beide Kammern sind wichtige Stellen.
Die Urkunden werden aber nur für die Werkstätten mit
Zulassung gegeben.
Die Werkstatt muss für PRAXIS-BAUSTEIN anerkannt sein.
Dann hat sie die Zulassung.

https://www.praxisbaustein.de/die_praxis-bausteine_praxis-bausteine_was_ist_das_de.html